Ein Wahlbreich für Wittmund

Wir setzen uns nachdrücklich für einen Wahlbereich für Wittmund ein. Wir wissen, dass viele persönliche Gründe für die jetzige Situation mit 2 Wahlkreisen gesprochen hatten, aber wir denken, es ist Zeit sich für den Bürger zu entscheiden und die persönliche Belange zurück zu stellen.

Zunächst die gesetzlichen Vorgaben:

Unter 20000 Einwohner sind 32 Sitze und 1 Wahlbereich vorgesehen, über 40000 Einwohner sind es 40 Sitze und 2 bis 3 Wahlbereiche. Dazwischen von 20000 bis 40000 Einwohner können ein bis zwei Wahlbereiche gewählt werden. Wir liegen mit 20629 Einwohnern nur 3% darüber, d.h. gerade einmal 3% rechtfertigen nun den 2. Wahlbereich.

Entwicklung der Einwohnerzahlen:

Betrachtet man nun die einzelnen Ortsteile und die Entwicklung der Einwohnerzahlen, so stellt man fest, dass es eine Einwohnerwanderung Richtung Stadt Wittmund gibt. Daraus resultiert ein zahlenmäßiges Auseinanderdriften der beiden Wahlbereiche, d.h. die Differenz der beiden Wahlkreise ist auf 3065 Einwohner gewachsen.

Die beiden Wahlbereiche sind so willkürlich geschnitten, dass Jemand aus Willen keinen Wittmunder Kandidaten wählen kann, aber einen aus Carolinensiel. Aus Hofel kann niemand einen Kandidaten aus Ardorf wählen, wohl aber aus Nenndorf (Uttel).

PräsentationWir fordern daher einen Wahlbereich:

  • Gleichheitsprinzip, keine Vor- oder Nachteile

  • Transparenz für den Bürger, alle Kandidaten in einer Übersicht

  • Mehr Wahlmöglichkeiten

  • Die Verantwortung gegenüber der Stadt zeigt sich auch bei der Wahl

  • Jeder kann ortsunabhängig gewählt werden

  • Keine willkürliche Trennung der Kandidaten

  • Keine willkürliche Aufteilung in zwei Wahlbereiche

  • Keine Rechtfertigung für 2 Wahlbereiche mehr

  • Keine Ungerechtigkeit gegenüber dem Wähler (unterschiedlich große Listen)

 Wir stehen für die Bürgernähe und Transparenz. Die gesamte Bürgerschaft wählt den Stadtrat. Und wir als Rat stehen gemeinsam für ganz Wittmund. Eben wir sind Wittmund.